{"id":791,"date":"2021-03-07T19:08:22","date_gmt":"2021-03-07T19:08:22","guid":{"rendered":"https:\/\/petra-drachenberg.de\/mystaging\/?p=791"},"modified":"2021-03-07T19:08:22","modified_gmt":"2021-03-07T19:08:22","slug":"068-das-bereuen-der-mutterschaft-regretting-motherhood","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/petra-drachenberg.de\/mystaging\/2021\/03\/07\/068-das-bereuen-der-mutterschaft-regretting-motherhood\/","title":{"rendered":"# 068 Das Bereuen der Mutterschaft &#8211; \u201eRegretting Motherhood\u201c"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/frauenseele.podigee.io\/70-wordpress\/embed?context=external\"><\/script>\n<p>In dieser Folge, die ich bewusst am Internationalen Frauentag hochlade, spreche ich mit der Medienk\u00fcnstlerin und -p\u00e4dagogin Franziska Burkhardt \u00fcber ein absolutes <strong>Tabuthema<\/strong>, n\u00e4mlich das Bereuen der Mutterschaft. Im Jahr 2015 kam bei uns in Deutschland das Buch von Orna Donath \u201eRegretting Motherhood- wenn M\u00fctter bereuen\u201c heraus und wurde eine Zeit lang medial heftig diskutiert. Schon daran sieht man, dass hier ein Tabu ber\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Frauen, die von sich sagen, die Mutterschaft zu bereuen, <strong>nicht ihre Kinder bereuen<\/strong>, sondern die Rolle und die \u00dcberforderung, in die sie durch die Mutterschaft gekommen sind.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass ich nicht die Einzige bin, die nach der Geburt des ersten Kindes immer mal wieder gedacht habe: \u201eH\u00e4tte ich das vorher gewusst\u2026\u201c.<\/p>\n<p>Ich kenne aber auch einige M\u00fctter, die nach der Geburt des Kindes wirklich schockiert waren, wie sich ihr Leben und ihr Frau-Sein ver\u00e4ndert hat, dadurch, dass die Mutterrolle gesellschaftlich noch immer sehr stereotyp ist. Aber ich hatte bisher noch keine Frau getroffen, die \u00f6ffentlich dar\u00fcber sprechen wollte.<\/p>\n<p>Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich auf Instagram Franziska getroffen habe, die zum Thema \u201eRegretting Motherhood\u201c eine Ausstellung macht und dazu noch Beitr\u00e4ge sucht. Sie befasst sich aus ihrem eigenen Erleben mit dem Thema.<\/p>\n<p>Franzi hat eine 7-j\u00e4hrige Tochter und ist alleinerziehend. Und sie hat eine Zeit lang wirklich ihre Mutterschaft bereut. Geholfen hat ihr, zu verstehen, was dazu gef\u00fchrt hat und dar\u00fcber mit anderen zu sprechen.<\/p>\n<p>Und darum geht es mir und uns in diesem Gespr\u00e4ch: M\u00fcttern, die auch das Gef\u00fchl haben, mit ihnen stimmt etwas nicht, weil sie nicht in ihrer Mutterrolle \u201eaufgehen\u201c, zu zeigen <strong>\u201eDu bist nicht allein!\u201c und sie zu ermutigen \u201eSprecht dar\u00fcber!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben im Gespr\u00e4ch darauf geachtet, dass Franzis Tochter, wenn sie irgendwann sp\u00e4ter die Folge mal h\u00f6rt, nicht den Eindruck bekommt, ungeliebt oder \u201eschuld\u201c zu sein. Im Gegenteil, Franzi ist k\u00e4mpferisch, damit die <strong>M\u00e4dchen, die jetzt klein sind, sp\u00e4ter mal ihre Mutterschaft freier und fairerer leben k\u00f6nnen<\/strong>.<\/p>\n<p>Mir ist sehr bewusst, dass Frauen und Paare mit unerf\u00fclltem Kinderwusch dieses Thema vielleicht mit Kopfsch\u00fctteln oder Unverst\u00e4ndnis aufnehmen werden. Und m\u00f6glicherweise f\u00fchlst du dich auch unangenehm an deine Mutter erinnert, falls sie dich permanent daran erinnert hat, was sie alles nicht machen und leben konnte, weil du geboren wurdest\u2026<\/p>\n<p>Der Adressat f\u00fcr diese Klage sollte aber gerade nicht die Kinder sein, sondern die Gesellschaft. Mit Franziska spreche ich deshalb auch dar\u00fcber, <strong>wie eine Welt aussehen k\u00f6nnte, in der M\u00fctter ihre Mutterschaft gut leben und vielleicht sogar genie\u00dfen k\u00f6nnten<\/strong> und was Frauen und M\u00e4nner (mit und ohne Kinder) daf\u00fcr tun k\u00f6nnen.<br \/>\nWir fragen uns: \u201eWas m\u00fcsste sich in der Gesellschaft \u00e4ndern, um eine kinder- und familienfreundlichere Atmosph\u00e4re zu schaffen?\u201c<\/p>\n<p>Zusammengefasst ist die Botschaft: <strong>\u201eSeid laut!\u201c und \u201eSagt, was sich ver\u00e4ndern muss und k\u00e4mpft daf\u00fcr.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Du Lust hast, bei Franziskas Ausstellung mitzumachen, kannst du noch bis zum Fr\u00fchsommer Wortbeitr\u00e4ge oder k\u00fcnstlerische Arbeiten bei ihr einreichen.<\/p>\n<p>Viel Inspiration f\u00fcr diese Folge w\u00fcnscht dir Petra<\/p>\n<p>Franziskas feministisches Archiv: <a href=\"https:\/\/feministmotherhood-archive.blogspot.com\">https:\/\/feministmotherhood-archive.blogspot.com<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr ihr k\u00fcnstlerisches Forschungsprojekt sucht Franziska M\u00fctter, die sich von ihr telefonisch zum Thema #regrettingmotherhood interviewen lassen wollen.<\/p>\n<p>Bei Interesse bitte Mailen an: regrettingmotherhood@posteo.de.<\/p>\n<p>K\u00fcnstlerische Arbeiten oder Texte zu #regrettingmotherhood kannst du senden an: <a href=\"mailto:regrettingmotherhood@posteo.de\">regrettingmotherhood@posteo.de<\/a> senden.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr M\u00fctter, Kinder und eine sichere Geburt engagieren will:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mother-hood.de\/aktuelles\/aktuelles.html\">https:\/\/mother-hood.de\/aktuelles\/aktuelles.html<\/a><\/p>\n<p>Ein tolles (Foto)Buch, das ich sehr empfehlen kann und mittlerweile g\u00fcnstig im Netz zu bekommen ist:<br \/>\n\u201eStarke M\u00fctter\u201c Lebensgeschichten zwischen Wunsch und Wirklichkeit<br \/>\nUlrike Engels, Texte\/ Nele Martensen, Fotos (Knesebeck)<\/p>\n<p>Meine Mailadresse f\u00fcr Fragen oder Anregungen:<br \/>\n<a href=\"mailto:info@innere-landschaften.de\">info@innere-landschaften.de<\/a><\/p>\n<p>Homepage: <a href=\"https:\/\/www.petra-drachenberg.de\">https:\/\/www.petra-drachenberg.de<\/a><\/p>\n<p>Meine Praxisadresse:<\/p>\n<p>Praxis f\u00fcr Kunsttherapie, Onkel-Tom-Stra\u00dfe 3 a, 14169 Berlin<\/p>\n<p>Homepage: <a href=\"https:\/\/www.petra-drachenberg.de\">https:\/\/www.petra-drachenberg.de<\/a><\/p>\n<p>Instagram f\u00fcr t\u00e4gliche Bilder: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/innere.landschaften\/\">https:\/\/www.instagram.com\/innere.landschaften\/<\/a><\/p>\n<p>Facebook: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/petra.drachenberg\">https:\/\/www.facebook.com\/petra.drachenberg<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In dieser Folge, die ich bewusst am Internationalen Frauentag hochlade, spreche ich mit der Medienk\u00fcnstlerin und -p\u00e4dagogin Franziska Burkhardt \u00fcber ein absolutes Tabuthema, n\u00e4mlich das Bereuen der Mutterschaft. 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